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1868 - 2018

Wir feiern 150 Jahre Rotes Kreuz in Sigmaringen!
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Am 27. April war der Girls´ Day am InnoCamp Sigmaringen.

Interessierte Mädchen konnten sich über bestimmte Berufe informieren. Wir waren mit dabei.

Tobias Mockenhaupt (ganz rechts) mit 11 interessierten Mädchen beim Girls´Day am InnoCamp Sigmaringen.

Tobias Mockenhaupt, Erste Hilfe Ausbilder beim DRK Kreisverband,  erzählte über den DRK-Alltag im Rettungsdienst und im FSJ  und beantwortete 11 teilnehmenden Mädchen auch ihre Fragen.
 
Den Einstieg zu einer Arbeit beim Deutschen Roten Kreuz führt nicht selten über das Freiwillige Soziale Jahr(FSJ). Beim DRK Kreisverband Sigmaringen kann man im Rettungsdienst/Krankentransport, im Fahrdienst oder bei den Tafeln ein  FSJ absolvieren. Vor allem im Fahrdienst sind auch für das kommende Jahr noch FSJ-Stellen frei. Der Fahrdienst verfügt beim DRK Kreisverband mittlerweile über eine ziemlich große Fahrzeugflotte mit 34 Fahrzeugen. Fahrgäste sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene, teilweise mit kleinen oder auch größeren körperlichen oder geistigen Einschränkungen sowie auch einige Menschen mit Schwerstbehinderung.

Den 11 Teilnehmerinnen beim Girls´Day im InnoCamp hatte es besonders der Rettungsdienst angetan, hierauf bezogen sich auch ihre Fragen, die wir hier nochmals gerne beantworten:

Wie sieht es in punkto psychischer Belastung im Rettungsdienst aus?
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rettungsdienstes sind sehr gut eingebettet  in das professionell ausgebildete Sigmaringer Team zur Stressbearbeitung nach belastenden Ereignissen (Kurzfporm SbE-Team).

Wie sind die Arbeitszeiten im Rettungsdienst?
Die Arbeitszeit im Rettungsdienst beträgt 47 Stunden/Woche, verteilt auf 12 Stunden-Schichten an 365 Tagen im Jahr sowie an Wochenenden und Feiertags. Natürlich gibt es geregelte Freizeiten und Urlaub. Und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die man nach den Arbeitszeiten fragt, genießen gerade die Flexibilität, zum Beispiel auch wochentags im „Frei“ Dinge erledigen zu können.


Warum ist der Rettungsdienst  immer noch ein typischer Beruf für Männer? 
Inzwischen ist der Rettungsdienst kein typischer Männerberuf mehr, der Anteil an Frauen beträgt derzeit rund 30 % mit steigender Tendenz, was uns sehr freut.

Welche Hürden haben Frauen in diesem Beruf?
Frauen müssen keine speziellen Hürden nehmen. Frauen und Männer müssen sich für den Beruf körperlich fit halten.

2. Mai 2017 12:03 Uhr. Alter: 224 Tage